Mit einem 3,5 : 0,5 Sieg in Balingen gelang dem Seniorenteam der Schachfreunde Pfullingen die erfolgreiche Titelverteidigung bei der Württembergischen Seniorenmannschaftsmeisterschaft in der Wertungsklasse Ü65
Die Ausgangslage lies keine Kompromisse zu. Stuttgart lag vor der Schlussrunde mit einem Mannschaftspunkt in Führung, war jedoch spielfrei. Nur mit einem Sieg konnte die Mission Titelverteidigung erfolgreich gelingen und Balingen war ein erfahrener Gegner. im Hinspiel gab es nur ein 2:2 Unentschieden. Entsprechend motiviert und angriffslustig gingen die Pfullinger Spieler im historischen Balinger Zollernschloss in die Partien. Beim Mannschaftsführer Dieter Einwiller (Brett 4) brannte nach einem Läuferopfer schon bald das Brett. Als sich der Pulverdampf verzog, blieb ein remisliches Turmendspiel mit Bauern auf beiden Bretthälften übrig. Aber Dieter hatte die etwas aktivere Stellung und stellte seinem Gegner eine Falle, in die dieser promt hineintappte. Ein undeckbares Matt war die Folge und brachte die Führung für die Echaztäler. Bernd Einwiller (Brett 3) stand derweil stark unter Druck, konnte sich jedoch geschickt verteidigen und dem Angriff seines Gegners den Schwung nehmen. Im Ergebnis ein Remis für den Pfullinger Spieler. Spitzenspieler Uwe Bräuner (Brett 1) sorge noch vor der Zeitkontrolle für die Entscheidung. Mit einem feinen Zwischenzug konnte er einen Läufer gewinnen und in der Folge trotz offener Königsstellung erfolgreich die Dauerschachdrohungen seines Gegners abwehren. Der Schlusspunkt blieb Peter Goldinger (Brett 2) vorbehalten. In der Königsindischen Verteidigung spielte er konsequent auf Angriff, erreichte einen Freibauern, der schon recht weit vorgerückt war und konnte mit einem Turmtausch auf der F-Linie erfolgreich in die weiße Stellung eindringen und zum 3,5:0,5 Endstand erhöhen.
In der Endtabelle bedeutete dieser Sieg 6:2 Punkte für Pfullingen. Die Stuttgarter Schachfreunde belegen mit 5:3 Punkten den zweiten Platz. Bester Einzelspieler im Pfullinger Team war Dieter Einwiller mit 3 Punkten, gefolgt von Uwe Bräuner und Peter Goldingr mit jeweils 2,5 Punkten.

